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Degussa stabil


01.07.2002
toptrading.de

Die Analysten von "toptrading.de" berichten, dass der Kurs von Degussa (WKN 542190) dank der Übernahmefantasie stabil ist.

In einem sehr schwachen Gesamtmarkt hätten sich die Papiere der Düsseldorfer Degussa AG in den vergangenen Tagen recht gut gehalten. Während der DAX kräftig unter die Räder gekommen sei, habe die Aktie des Spezialchemiekonzerns nur marginal nachgegeben. Für diese recht stabile Entwicklung gebe es eine Erklärung: das Übernahmeangebot der RAG, vormals Ruhrkohle, in Höhe von 38 Euro pro Aktie. Die Offerte an die Degussa-Aktionäre laufe noch bis zum 23. Juli. Die Übernahme sei ein Teil eines Tauschgeschäfts, bei dem die ebenfalls im DAX notierte Energieholding E.ON ihre Tochter Degussa (bisher 64,56%-Anteil) an die RAG abgeben und dafür deren Ruhrgas-Anteil von 18,4% erhalten werde.


Die RAG wolle sich die Degussa AG allerdings nicht komplett einverleiben. Nach Angaben des RAG-Vorstandsvorsitzenden Karl Starzacher solle die Eigenständigkeit der Degussa AG gewahrt bleiben: "Wir streben eine Mehrheitsbeteiligung an, keinen vollständigen Erwerb." Der Kohlekonzern plane vermutlich eine Beteiligung von 50,1% und wolle die unternehmerische Führung ab 2004 übernehmen. E.ON werde so viele Degussa-Aktien an RAG abgeben, dass nach Abschluss des Verfahrens beide Unternehmen in gleicher Höhe an Degussa beteiligt bleiben würden. Die Kosten der Transaktion würden 3,9 Mrd. Euro betragen.

Einen Teil davon begleiche RAG durch die Abgabe ihrer Ruhrgas- Beteiligung. Weitere zwei Mrd. Euro bringe die Gesellschaft durch Darlehen auf, die ein von der Deutsche Bank AG sowie und Morgan Stanley geführtes Konsortium finanziere. Starzacher sei zuversichtlich, dass die noch ausstehenden Bedingungen des Angebots auch erfüllt würden. So müsse unter anderem die E.ON AG noch eine Ministererlaubnis zur Ruhgas-Übernahme erhalten. Eine Entscheidung werde in den kommenden Wochen erwartet. Nach Prüfung des Angebots hätten Vorstand und Aufsichtsrat von Degussa ihren Aktionären eine differenzierte Empfehlung gegeben: Kurzfristig orientierten Anlegern rate man, das Übernahmeangebot anzunehmen. Aktionären, die "wie die Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat vom langfristigen Wertpotenzial der Degussa überzeugt sind", würden die Aktien weiter halten sollen.

Solle heißen: Vorstand und Aufsichtsrat würden das Angebot für die von ihnen gehaltenen Aktien nicht annehmen. Der Betriebsrat sehe in der RAG dagegen "einen geeigneten Mehrheits- Aktionär". Für Ralph Bressler, Analyst beim Bankhaus Lampe, seien die 38 Euro ein angemessener Preis.

Die Analysten von "toptrading.de" gehen davon aus, dass sich der Aktienkurs von Degussa in den nächsten Tagen der 38-Euro-Marke nähern wird.




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